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Impro

Tja, gestern war dann mal wieder ein sonniger Tag und was macht man an einem sonnigen Abend? Wir haben uns überlegt, dass nichts besser dazu passt als ein Aufenthalt in einem 60-Mann-Raum, der mit Plastikstühlen, nicht aber mit einer Klimaanlage bestückt ist. So saßen wir kurze Zeit später in unserem eigenen Saft. Und was gab es da? - Improvisationstheater! (Im Szeneslang auch Impro genannt.) Und ich muss sagen, auch wenn es sich langsam anließ, denn eine Parodie der "Ritter der Kokosnuss" sollte nun wirklich niemand wagen (Parodien einer Parodie sind Frevel.), war es ein sehr unterhaltsamer Abend. Besonders vollkommen wurde er durch die teilweise beeindruckende Unwissenheit oder Einfallslosigkeit des Publikums. So ist mir nun endlich bekannt, was Kelly Osbourne beruflich macht: sie ist Filmstar. Und noch dazu ein berühmter. Und wenn man in Frechen einen männlichen Schauspieler kennt, so ist es Tom Cruise. Das lässt darauf schließen, dass das hiesige Kino nur einen Saal hat. Und noch Eins: wenn ihr mal seht, dass im "Impro"-Publikum Kinder sitzen, dann brüllt eure Ideen so schnell und so laut wie möglich heraus. Es könnte eure letzte Chance sein an diesem Abend etwas zu bestimmen. Hier sind dann auch die Göttlichen zu bewundern.

6.5.06 20:09, kommentieren

Regen?

Und wieder einmal die leidige Frage, warum es so ist, dass man gerade seine Sommerkollektion an Schuhen und Hosen und Jacken nach vorne in den Schrank (oder in meinem Fall ins Zimmer) gehängt hat und genau dann der Wolkenbruch mit der nassen Kälte am Morgen beginnt. Ich kann es nicht fassen. Also mit frühlingshafter Jacke aus dem Haus, die sich nach 5 Minuten als zu kalt erweist. Wenigstens die Schuhe, die man noch aus dem Regal hervorkramt sind warm und dann? - Die Sonne kommt raus und verschönert einem den Tag. Super, nur leider ist die Frühlingsjacke darauf ebenfalls nicht vorbereitet und speichert weiterhin Wärme. Einige werden sagen: "Ausziehen!" und ich muss ihnen Recht geben aber selbst das ist in dieser Situation aussichtslos: die unteren Schichten (ein Top und ein Pulli mit Dreiviertelärmeln) haben bereits gelitten und es sind deutlich zwei kleine Flecken unter den Armen zu erkennen. Bravo! Das könnte das Ende der Geschichte sein, wenn Studenten nicht so vermessen wären auch abends noch auf den Beinen sein zu wollen und so trifft es sich gut, dass ich zu einem Konzert möchte und der Weg dahin mit dem Fahrrad zu erledigen ist. Mittlerweile ist es schon wieder ganz trocken auf den Straßen und das einzige Übel ist die drohende Nachtkälte, die mich bereits gestern überraschte. Aber ich, nicht dumm, nehme mir eine Herbstjacke mit (wir erinnern uns, Frühling war zu wenig am Morgen). Am Club angekommen bin ich auf 180 und froh, dass ich mich bei Musik abreagieren kann: Flecken unter den Armen...

18.5.06 00:42, kommentieren